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Titel :
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DEU-Wetzlar - Deutschland Öffentlicher Verkehr (Straße) Linienbündel LDK Herborn
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026021000574605743 / 95183-2026
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Veröffentlicht :
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10.02.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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08.12.2035
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Angebotsabgabe bis :
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27.03.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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60112000 - Öffentlicher Verkehr (Straße)
60140000 - Bedarfspersonenbeförderung
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DEU-Wetzlar: Deutschland Öffentlicher Verkehr (Straße) Linienbündel
LDK Herborn
2026/S 28/2026 95183
Deutschland Öffentlicher Verkehr (Straße) Linienbündel LDK Herborn
OJ S 28/2026 10/02/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH
E-Mail: ausschreibung@igdb.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrolliertes
öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Linienbündel LDK Herborn
Beschreibung: Öffentliche Nahverkehrsleistungen auf dem Gebiet des Lahn-Dill-Kreises.
Kennung des Verfahrens: 1c0536bb-0e4d-4355-b93f-97bbd964db8a
Interne Kennung: E71795151
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
Zusätzliche Einstufung (cpv): 60140000 Bedarfspersonenbeförderung
2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Lahn-Dill-Kreis (DE722)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: - zur Anwendung des Hessischen Präqualifikationsregisters
(HPQR) siehe Aufforderung zur Angebotsabgabe und Bewerbungsbedingungen der
Vergabeunterlagen - Hinweis: Sofern ein Bieter aus gewichtigen Gründen nicht in der Lage ist,
einen der genannten Nachweise und Erklärungen (unternehmensbezogene Unterlagen)
vorzulegen, hat er dies unter Angabe der Gründe der Vergabestelle vor der in Ziffer 5 der
Aufforderung zur Angebotsabgabe und Bewerbungsbedingungen genannten Frist für Fragen
zu den Vergabeunterlagen mitzuteilen. Ist der Bieter der Auffassung, dass er die
ausschreibungsgegenständlichen Leistungen im Busverkehr nicht mit der angegebenen
Anzahl an Fahrzeugen erbringen kann (Fahrzeugmehrbedarf) - oder der Auffassung, dass die
o.g. bzw. die in den Anlagen zum Muster des jeweiligen Verkehrsvertrages dargestellten Nkm
und/ oder Fahrplanstunden-Angaben von seinen eigenen Berechnungen abweichen (Mehr-
oder Minderbedarf), so hat er die Vergabestelle darüber gemäß Ziffer 5 der Aufforderung zur
Angebotsabgabe unter Nachweisführung in Kenntnis zu setzen. Ist der Bieter der Auffassung,
dass er die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen mit einer geringeren Anzahl an
Fahrzeugen als die o.g. bzw. die in den Anlagen zum Muster des Verkehrsvertrages
ausgewiesene Anzahl an Fahrzeugen erbringen kann, so hat er die Vergabestelle im Rahmen
seines Angebotes darüber unter Nachweisführung (Angabe der Anzahl der kalkulierten
Fahrzeuge sowie Abgabe der verbindlichen, dem Angebot zu Grunde liegenden
Umlaufplanung) in Kenntnis zu setzen. Angebotsschreiben: Das Angebotsschreiben ist
zwingend auszufüllen und hochzuladen. Erfolgt dies nicht, so liegt kein wertbares Angebot vor!
Preisblatt (Anlage B zum Angebotsschreiben): Das Preisblatt ist zwingend auszufüllen und
hochzuladen. Sonstige Nachweise: Eignungsleihe: Falls ein Bieter im Hinblick auf die
erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen möchte, hat er
nachzuweisen, dass ihm die für die Erbringung des Verkehrsvertrages nebst Anlagen
erforderlichen Mittel dieser Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen werden, vgl. Ziffer
8 des Angebotsschreibens. Hierzu hat er eine Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen
vorzulegen. Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem
Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Das andere Unternehmen
muss die Verpflichtungserklärung in Form einer verbindlichen Zusage abgeben, die der
Vergabestelle bis zum Ablauf der Angebotsfrist vorzulegen ist. Die Verpflichtungserklärung
wird als Anlage zum Verkehrsvertrag aufgenommen und ist während der Vertragslaufzeit als
Teil der Leistung des Auftragnehmers durch das eignungsleihende Unternehmen zu
erbringen. Die Verpflichtungserklärung muss Aussagen beinhalten, dass das Know-How, ggf.
notwendige technischen Geräte und Einrichtungen sowie die notwendigen personellen
Kapazitäten des anderen Unternehmens dem Bieter über die gesamte Vertragslaufzeit für den
vertragsgegenständlichen Verkehr uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Die
Verpflichtungserklärung ist auch notwendig, sofern es sich bei dem anderen Unternehmen um
ein Unternehmen handelt, dass mit dem Bieter in einem Konzern verbunden ist. Nimmt ein
Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so wird eine gemeinsame
Haftung des Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend
dem Umfang der Eignungsleihe verlangt und ist durch eine Eigenerklärung zu erklären. Die
Eigenerklärung zur Haftung wird als Anlage zum Verkehrsvertrag aufgenommen. Die
Anforderungen gelten für Einzelbieter und Bietergemeinschaften gleichermaßen.
Verpflichtungserklärungen für öffentliche Aufträge über Verkehrsdienstleistungen im
Personennahverkehr nach dem HVTG (detaillierte Anforderungen an die zu erteilende
Erklärung siehe Anlage C zum Angebotsschreiben; der Vordruck ist zu verwenden), Falls
zutreffend: Eine Erklärung der Bieter- / Arbeitsgemeinschaft (detaillierte Anforderungen an die
zu erteilende Erklärung, insbesondere hinsichtlich der Verpflichtungserklärungen der
Mitglieder der Bietergemeinschaft, siehe Anlage D zum Angebotsschreiben; der Vordruck ist
zu verwenden). Falls zutreffend: Angabe der Anzahl der kalkulierten Fahrzeuge sowie die
verbindliche Umlaufplanung (vgl. Hinweis in Ziffer 2 der Aufforderung zur Angebotsabgabe)
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Angebote, die zwingende Ausschlussgründe
gem. § 123 GWB, § 57 Abs. 1 VgV oder § 7 Abs. 3 HVTG sowie § 18 Abs. 2, 3 HVTG erfüllen,
werden ausgeschlossen. Angebote, die fakultative Ausschlussgründe gem. § 124 GWB
erfüllen, können ausgeschlossen werden; auf ergänzende Regelungen zum Ausschluss in den
Vergabeunterlagen wird verwiesen.
5. Los
5.1. Los: LOT-0000
Titel: Linienbündel LDK Herborn
Beschreibung: Öffentliche Nahverkehrsleistungen auf dem Gebiet des Lahn-Dill-Kreises. Die
zu vergebenden Leistungen umfassen die Gesamtleistung Linienbündel LDK Herborn, die
die Leistungen der Linienbündel LDK Herborn Nord und LDK Herborn Süd beinhalten. Linie
206 Greifenstein Katzenfurt Linie 500 Stadtverkehr Herborn Linie 501/502 Herborn
Hörbach / Merkenbach Hirschberg Guntersdorf Linie 503 Herborn Burg / Seelbach Linie
505 Herborn / Sinn Merkenbach / Guntersdorf / Hirschberg / Hörbach Linie 510 Herborn
Breitscheid Linie 515 Uckersdorf Amdorf Erdbach Linie 520 Herborn Driedorf -
Rennerod Linie 521 Herborn Driedorf Krombachtalsperre Rennerod (Blaue Linie) Linie
530 Herborn Greifenstein Die Leistungen im Regel-Busverkehr können ab Betriebsstart
fahrplanmäßig mit ca. 1.099.936 Nwkm p.a. und gerundeten 35.886 Fahrplanstunden p.a.
sowie 22 Fahrzeugen, davon 18 Solobusse und 4 Midibusse, erbracht werden. Die Leistungen
im Rufbus-Verkehr können mit den Fahrzeugen des Busverkehrs und geschätzten 137.806
Nwkm erbracht werden. Die maximal mögliche Rufbus-Leistung beträgt 275.615 Nwkm.
Interne Kennung: E71795151
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
Zusätzliche Einstufung (cpv): 60140000 Bedarfspersonenbeförderung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Von Seiten des Auftraggebers besteht ein Optionsrecht auf
Vertragsverlängerung von 2x1 Jahr bis zum 13.12.2036, d.h. Samstag vor dem international
vereinbarten Fahr-planwechsel der Fahrplanperiode 2037; bzw. bis zum 12.12.2037, d.h.
Samstag vor dem international vereinbarten Fahrplanwechsel der Fahrplanperiode 2038.
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Lahn-Dill-Kreis
Land, Gliederung (NUTS): Lahn-Dill-Kreis (DE722)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 11/12/2027
Enddatum der Laufzeit: 08/12/2035
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Informationen über frühere Bekanntmachungen:
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: d3a76661-5fce-4a22-9b01-81f427e5268f-01
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 69e90e21-5d34-48b5-97d4-f46088cb97b2-01
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge
CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren
festzulegen: Dienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder
Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bieter
ansässig ist, sofern der Bieter in das Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Für den
Fall der Nichteintragung: die Vorlage einer Gewerbeanmeldung (für ausländische Bieter: oder
vergleichbar). Der Nachweis muss mindestens die vertretungsberechtigten Personen
ausweisen, vgl. § 44 Abs. 1 VgV
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen
Finanzamtes (für ausländische Bieter: oder vergleichbar). Die Bescheinigung muss Angaben
zu den steuerlichen Verhältnissen und den steuerlichen Erklärungspflichten enthalten [die
Bescheinigung muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültig sein]. Falls auf der
Bescheinigung keine Gültigkeitsdauer angegeben sein sollte, darf das Ausstellungsdatum in
Bezug zum Datum der Angebotsabgabe nicht länger als 3 Monate zurückliegen. Hinweis zur
Eignungsleihe: Die vorgenannte Bescheinigung kann nicht im Rahmen der Eignungsleihe
durch ein anderes Unternehmen erbracht werden, da diese Bescheinigung Bestandteil der
subjektiven Genehmigungskriterien des Genehmigungsverfahrens ist und der Bieter im
Auftragsfall die Konzession selbst zu beantragen hat, wohingegen gemäß § 47 Abs. 1 S. 2
VgV das eignungsleihende Unternehmen die entspre-chenden Mittel dem Bieter zur
Verfügung stellen muss, was sich inhaltlich widerspricht.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bescheinigung der Kommune des Unternehmenssitzes
über die steuerliche Zuverlässigkeit (für ausländische Bieter: oder vergleichbar) [die
Bescheinigung muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültig sein]. Sofern an die Kommune
des Unternehmenssitzes keine Steuer entrichtet werden, sondern an die Kommunen der
jeweiligen Betriebsstätten, ist dies der Vergabestelle bis zum Ablauf der Angebotsfrist
entsprechend mitzuteilen und zu erläutern. Ferner hat der Bieter zusätzlich die Bescheinigung
der steuerlichen Zuverlässigkeit der betroffenen Kommune vorzulegen, in der die
Betriebsstätte, die den vertragsgegenständlichen Verkehr erbringen soll, ansässig ist. Bei
Ergebnisabführungsverträgen / Organschaften ist hinsichtlich des Drittunternehmens
entsprechend zu verfahren. Falls auf der Bescheinigung keine Gültigkeitsdauer angegeben
sein sollte, darf das Ausstellungsdatum in Bezug zum Datum der Angebotsabgabe nicht
länger als 3 Monate zurückliegen. Hinweis zur Eignungsleihe: Die vorgenannte Bescheinigung
kann nicht im Rahmen der Eignungsleihe durch ein anderes Unternehmen erbracht werden,
da diese Bescheinigung Bestandteil der subjektiven Genehmigungskriterien des
Genehmigungsverfahrens ist und der Bieter im Auftragsfall die Konzession selbst zu
beantragen hat, wohingegen gemäß § 47 Abs. 1 S. 2 VgV das eignungsleihende
Unternehmen die entsprechenden Mittel dem Bieter zur Verfügung stellen muss, was sich
inhaltlich widerspricht.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe von im Rollgeschäft erbrachten
Busverkehrsleistungen (keine Rufbus-/ AST-/ ALF-/ Fernbus-/ Schienenersatz-/ Bedarfs-/
Mietbus-/ Berufs-/ Markt-/ Theater-/ Flughafenvorfeld-/ Reise-Verkehre, auch keine Werks-/
Freigestellte Schüler-Verkehre) im öffentlichen Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen (falls in
Deutschland erbracht: gem. § 42 PBefG; nicht: gem. §§ 42a, 43-49 PBefG;
Verkehrsleistungen gem. §§ 42a, 43-49 PBefG werden nicht berücksichtigt) seit Gründung des
Unternehmens, höchstens jedoch seit Beginn (01.01.) der letzten drei vollen Kalenderjahre vor
dem Termin zur Angebotsabgabe. Es ist mindestens eine erbrachte Verkehrsleistung
anzugeben. Den Bietern steht es frei, eine größere Anzahl von Referenzen anzugeben. Die
angegebenen Referenzleistungen müssen jeweils geeignet sein, einen tragfähigen
Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Unternehmens in Bezug auf den zu vergebenden
Auftrag zu ermöglichen, d.h. auf selbst erbrachte Leistungen im Rollgeschäft. Die
Referenzleistungen müssen nicht mit der ausschreibungsgegenständlichen Leistung identisch
sein, sie sollten jedoch mit den Anforderungen an die zu erbringende Leistung vergleichbar
sein (vergleichbar hoher Schwierigkeitsgrad). Neben der Angabe von Busverkehrsleistungen
als Konzessionsinhaber (auch als Teil einer Bietergemeinschaft) ist auch die Angabe von
Leistungen als Unterauftragnehmer zulässig. 1. Mindestanforderungen an die Vorgabe
Angabe im Rollgeschäft erbrachte Busverkehrsleistungen []: Die vorgelegte Referenz
muss von dem Unternehmen erbracht worden sein, welches das Angebot abgibt. Erfolgt die
Leistungserbringung der Referenzleis-tung bei einer GbR, GmbH, KG, OHG, etc. von den
Gesellschaftern des Unternehmens (z.B. Gesellschafter A stellt das Fahrpersonal,
Gesellschafter B stellt die Fahrzeuge, Gesellschafter C führt alle administrativen und
technischen Tätigkeiten durch), wird die Referenz mit ihrem Erklärungsgehalt als zulässig
gewertet. 2. Mindestanforderungen an die Vorgabe vergleichbar hoher Schwierigkeitsgrad
einer Referenz: Die Vergleichbarkeit gilt als erfüllt, wenn Referenzen als Haupt- oder
Unterauf-tragnehmer einzeln oder in Summe einen Umfang von mindestens 549.968
Nutzwagenkilometer p.a. bei gleichzeitigem Einsatz von mindestens 11 Kraftomnibussen
aufweisen. Die Referenzen müssen im o.g. Referenzzeitraum (2023, 2024, 2025, 2026)
jeweils für mindestens 12 Monate erbracht worden sein. Hinweis zur Eignungsleihe: Sollte ein
Bieter sich für den Nachweis Referenzen eines Dritten als Eignungsleihgeber bedienen,
so muss der Eignungsleihgeber während der Betriebslaufzeit gemäß § 17 Abs. 1
Verkehrsvertrag die Leistung in mindestens der Höhe der geliehenen Referenzleistung zur
Erreichung der Mindestanforderung erbringen. Die Anforderungen an die Eignungsleihe gem.
§ 47 VgV sind vom Bieter und Eignungsleihgeber zu erfüllen. Ergänzend wird auf Ziffer 13 der
Aufforderung zur Angebotsabgabe verwiesen. Alternativ kann die Referenzleistung gem. den
o.g. Mindestanforderungen an die Referenz auch durch einen Zusammenschluss mehrerer
Unternehmen, die das Angebot abgegeben, insbesondere als Bietergemeinschaft, erbracht
werden, so dass die Referenzleistung durch mindestens 1 Unternehmen des
Zusammenschlusses erbracht wird.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bescheinigung der fachlichen Eignung für den
Personenkraftverkehr mit Kraftomnibussen, nicht: Verkehr mit Taxen und Mietwagen. D.h.
Nachweis der fachlichen Eignung i.S.d. Art. 3 Abs. 1 lit. d) VO (EG) Nr. 1071/2009 sowie § 13
Abs. 1 Nr. 3 PBefG i.V.m. § 3 Abs. 1 PBZugV: Kenntnisse, die zur ordnungsgemäßen Führung
eines Straßenpersonenverkehrsunternehmens erforderlich sind, und zwar auf den jeweiligen
Sachgebieten, die im Anhang I Teil I der VO (EG) Nr. 1071/2009 in der jeweils geltenden
Fassung aufgeführt sind, nachgewiesen nach dem Muster des Anhangs III der VO (EG) Nr.
1071/2009 in der jeweils geltenden Fassung. In Deutschland: Kopie einer Bescheinigung der
zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) über die fachliche Eignung gem. §§ 3, 4, 6,
7 PBZugV (§ 3 Fachliche Eignung, § 4 Fachkundeprüfung, § 6 Gleichwertige
Abschlussprüfungen, § 7 Anerkennung leitender Tätigkeit). Der Nachweis der fachlichen
Eignung muss vom Unternehmer selbst oder einer zur Führung der Geschäfte bestellten
Person erbracht werden. Für den Fall einer Eignungsleihe kann der Nachweis durch ein
anderes Unternehmen erbracht werden, wenn dies die Leistung erbringt, für die der Nachweis
benötigt wird. Hinweis zur Eignungsleihe: Sollte ein Bieter sich für den Nachweis fachlichen
Eignung für den Personenkraftverkehr mit Kraftomnibussen [] eines Dritten als
Eignungsleihgeber bedienen, so muss der Eignungsleihgeber die Anforderungen des Art. 8
VO (EG) Nr. 1071/2009 erfüllen. Die fachkundige Person muss hierbei beim Bieter angesiedelt
sein. Eine Gefälligkeit ist nicht ausreichend. D.h. die fachkundige Person muss beim Bieter
tätig / in den Betrieb eingegliedert sein und für den Fall der Beauftragung die
usschreibungsgegenständliche Leistung organisieren. Der Nachweis erfolgt z.B. durch die
Vorlage eines nicht anonymisierten, ggf. bezüglich der Vergütung geschwärzten
Arbeitsvertrages, verbunden mit der Erklärung, dass dieser während der Betriebslaufzeit der
vertragsgegenständlichen Leistung erbracht wird. Alternativ kann die fachlichen Eignung für
den Personenkraftverkehr mit Kraftomnibussen [] gem. den o.g. Mindestanforderungen an
die Fachkunde auch durch einen Zusammenschluss mehrerer Unternehmen, die das Angebot
abgegeben, insbesondere als Bietergemeinschaft, erbracht werden, so dass die Fachkunde
bei mindestens 1 Unternehmen des Zusammenschlusses vorliegt.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 17/03/2025 12:00:00 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E71795151
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E71795151
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: siehe Vergabeunterlagen
Frist für den Eingang der Angebote: 27/03/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 64 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Vergabestelle kann den Bieter unter Einhaltung der
Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige
oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen,
Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzureichen, zu vervollständigen oder
zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen
nachzureichen oder zu vervollständigen (vgl. § 56 Abs. 2 VgV). Eine Verpflichtung der
Vergabestelle besteht hierzu nicht.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 27/03/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Bieter dürfen bei der Öffnung der Angebote gem. § 55
Abs. 2 VgV nicht anwesend sein.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der
Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig
(§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: IGDB
Verkehrsplanung + Beratung GmbH
8. Organisationen
8.1. ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH
Registrierungsnummer: AG Wetzlar, HRB 2426
Postanschrift: Karl-Kellner-Ring 49
Stadt: Wetzlar
Postleitzahl: 35576
Land, Gliederung (NUTS): Lahn-Dill-Kreis (DE722)
Land: Deutschland
Kontaktperson: IGDB Verkehrsplanung + Beratung GmbH
E-Mail: ausschreibung@igdb.de
Telefon: +49 61035067220
Fax: +49 61035067121
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: IGDB Verkehrsplanung + Beratung GmbH
Registrierungsnummer: AG Offenbach am Main, HRB 34244
Postanschrift: Robert-Bosch-Str. 25A
Stadt: Langen
Postleitzahl: 63225
Land, Gliederung (NUTS): Offenbach, Landkreis (DE71C)
Land: Deutschland
E-Mail: ausschreibung@igdb.de
Telefon: +49 610350670
Fax: +49 61035067121
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Registrierungsnummer: 06-22630029-17
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 611327648534
Internetadresse: https://rp-darmstadt.hessen.de/infrastruktur-und-wirtschaft/oeffentliches-
auftragswesen/vergabekammer
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: a378bb41-4df0-4a7c-b095-3e1c8f2ff417 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 06/02/2026 15:39:29 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 28/2026
Datum der Veröffentlichung: 10/02/2026
Referenzen:
https://rp-darmstadt.hessen.de/infrastruktur-und-wirtschaft/oeffentliches-auftragswesen/vergabekammer
https://www.subreport.de/E71795151
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202602/ausschreibung-95183-2026-DEU.txt
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