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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Heidelberg - Deutschland IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung Vergabeverfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung über Dienstleistungen im Bereich Identity- und Access-Management
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026012201040057367 / 47905-2026
Veröffentlicht :
22.01.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
03.02.2026
Angebotsabgabe bis :
13.02.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
72200000 - Softwareprogrammierung und -beratung
72260000 - Dienstleistungen in Verbindung mit Software
72267000 - Software-Wartung und -Reparatur
DEU-Heidelberg: Deutschland IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung,
Internet und Hilfestellung Vergabeverfahren zum Abschluss einer
Rahmenvereinbarung über Dienstleistungen im Bereich Identity- und
Access-Management

2026/S 15/2026 47905

Deutschland IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Vergabeverfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung über Dienstleistungen im Bereich
Identity- und Access-Management
OJ S 15/2026 22/01/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung - Änderungsbekanntmachung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Universität Heidelberg
E-Mail: vergabe@zuv.uni-heidelberg.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Bildung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Vergabeverfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung über Dienstleistungen im
Bereich Identity- und Access-Management
Beschreibung: Die Universität Heidelberg beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung für
Dienstleistungen im Bereich Identity- und Access-Management (IAM) abzuschließen. Ziel
dieser Vereinbarung ist die Beauftragung eines qualifizierten Dienstleisters mit der
Konzeption, Implementierung, Anpassung und Weiterentwicklung einer einheitlichen,
standortübergreifenden und IT-gestützten Lösung zur Verwaltung digitaler Identitäten und
deren Berechtigungen. Das Aufgabengebiet gliedert sich in folgende Bereiche: - Teil A:
Rahmenvereinbarung zur Anpassung der Open-Source-Software - Teil B:
Rahmenvereinbarung über Entwicklungsleistungen - Teil C: Rahmenvereinbarung über
Pflegeleistungen Die Umsetzung muss auf Basis der Open-Source-Software MidPoint des
Herstellers Evolveum s.r.o. erfolgen und soll die automatisierte Pflege, Verteilung und
Verwaltung von Benutzerkonten, Gruppen, Rollen und Berechtigungen innerhalb der
universitären IT-Systemlandschaft ermöglichen. Die Open-Source-Software Midpoint wird auf
Hardware und den virtualisierten Servern des Universitätsrechenzentrum betrieben. Es
werden dazu mindestens drei Umgebungen (für Entwicklung, Test- und Produktivsystem) zur
Verfügung gestellt. Es ist nicht zulässig die Software auf einer Cloud Umgebung des
Auftragnehmers dem Auftraggeber zur Verfügung zu stellen. Durch die Einführung einer
zentralen IAM-Lösung sollen Effizienz, Transparenz und Sicherheit in der Benutzerverwaltung
deutlich erhöht sowie die Anforderungen aus IT-Governance, Datenschutz und Compliance
nachhaltig erfüllt werden. Innerhalb der Rahmenvereinbarung sind insbesondere folgende
Leistungen vorgesehen: - Implementierung, Konfiguration und Anpassung der IAM-Software
MidPoint - Anbindung relevanter Quell- und Zielsysteme - Modellierung von Geschäftsregeln
und -prozessen - Migration von Bestandsdaten und Ablösung bestehender Systeme -
Bereitstellung eines Self-Service-Portals für dezentrale IT-Beauftragte und Administratoren
Teil A - Rahmenvereinbarung zur Anpassung der Open-Source-Software Teil A der
Rahmenvereinbarung umfasst die Initialimplementierung und Anpassung der Open-Source-
Software MidPoint an die technischen und organisatorischen Anforderungen der Universität

Heidelberg. Hierzu zählen insbesondere die Einrichtung der Systemumgebung, die
Anpassung grundlegender Module und Schnittstellen, die Einbindung relevanter Quell- und
Zielsysteme sowie die Erstellung der erforderlichen technischen und betrieblichen
Dokumentation. Ziel ist die Bereitstellung einer funktionsfähigen IAM-Grundplattform als Basis
für den weiteren Ausbau im Rahmen der Entwicklungs- und Pflegeleistungen. Teil B -
Rahmenvereinbarung über Entwicklungsleistungen Der weitere Ausbau bezieht sich auf den
Ausbau und die Weiterentwicklung des Identity- und Access-Managements der Universität
Heidelberg auf Basis der Open-Source-Software MidPoint (Evolveum s.r.o.). Dieser
Leistungsbereich bildet Teil B der Rahmenvereinbarung und umfasst die Bereitstellung von
Entwicklungs- und Implementierungsleistungen, insbesondere zur Einführung neuer
Funktionen, Anpassung bestehender Module sowie zur fortlaufenden Optimierung der
technischen und prozessualen Komponenten der IAM-Lösung. Dazu zählen unter anderem: -
Prozessberatung, Consulting, Implementierung neuer Use Cases sowie Unterstützung im
laufenden Betrieb, - Erstellung von Migrationskonzepten, Migration von LDAP-Systemen,
Entwicklung von Daten- und Rollenkonzepten sowie Beratung zu Joiner-Mover-Leaver-
Prozessen, - Erweiterung des Benutzerinterfaces mit zusätzlichen Funktionen und Prozessen.
Die hier genannten Leistungen sind nicht abschließend; sie dienen als beispielhafte
Beschreibung der innerhalb von Teil B möglichen Entwicklungs- und Anpassungsaufgaben.
Diese Leistungen können nach Ablauf der ersten sechs Monate bei Bedarf im Rahmen der
Rahmenvereinbarung abgerufen werden. Die konkreten Abrufe erfolgen abhängig vom
jeweiligen Bedarf und beziehen sich auf Leistungen aus dem beschriebenen Themenbereich
des Identity- und Access-Managements. Teil C - Rahmenvereinbarung über Pflegeleistungen
Teil C der Rahmenvereinbarung umfasst die laufende Pflege und Wartung der auf Basis von
MidPoint implementierten IAM-Lösung. Ziel ist die Sicherstellung eines stabilen und
kontinuierlich funktionsfähigen Betriebs sowie die Einspielung von Updates, Fehlerkorrekturen
und sicherheitsrelevanten Anpassungen. Die Beauftragung einzelner Leistungen aus den
oben beschriebenen Teilen A, B und C der Rahmenvereinbarung erfolgt bedarfsbezogen und
projektabhängig durch den Auftraggeber im Rahmen der jeweils geltenden
Vertragsbedingungen. Die Universität Heidelberg legt besonderen Wert auf eine enge
Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer, um eine zukunftssichere, skalierbare und wartbare
Lösung zu etablieren, die den komplexen Anforderungen einer modernen Forschungs- und
Bildungseinrichtung gerecht wird. Für die maximale Laufzeit von 48 Monaten wird ein
geschätztes Auftragsvolumen in Höhe von ca. 1.400.000 EUR (netto) für die komplette
Rahmenvereinbarung zugrunde gelegt. Der Auftraggeber behält sich vor, das geschätzte
Auftragsvolumen optional, um bis zu 50 % auf 2.100.000 EUR netto zu erhöhen. Dies
bedeutet, dass die Rahmenvereinbarung endet, sobald das maximale Auftragsvolumen
erreicht ist oder mit Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit von 48 Monaten - je nachdem,
welches Ereignis zuerst eintritt. Die angegebenen Werte dienen der Orientierung und Planung
und stellen keine verbindliche Abnahmeverpflichtung dar.
Kennung des Verfahrens: 99ffa334-48fd-43d0-97ba-cabcd736c926
Interne Kennung: Uni-HD.2025.1591_RV_Dienstleistungen_Identity_
und_Access_Management_URZ
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Die Universität Heidelberg beabsichtigt, eine
Rahmenvereinbarung für Dienstleistungen im Bereich Identity- und Access-Management
(IAM) abzuschließen. Ziel dieser Vereinbarung ist die Beauftragung eines qualifizierten
Dienstleisters mit der Konzeption, Implementierung, Anpassung und Weiterentwicklung einer
einheitlichen, standortübergreifenden und IT-gestützten Lösung zur Verwaltung digitaler
Identitäten und deren Berechtigungen. Das Aufgabengebiet gliedert sich in folgende Bereiche:

- Teil A: Rahmenvereinbarung zur Anpassung der Open-Source-Software - Teil B:
Rahmenvereinbarung über Entwicklungsleistungen - Teil C: Rahmenvereinbarung über
Pflegeleistungen Die Umsetzung muss auf Basis der Open-Source-Software MidPoint des
Herstellers Evolveum s.r.o. erfolgen und soll die automatisierte Pflege, Verteilung und
Verwaltung von Benutzerkonten, Gruppen, Rollen und Berechtigungen innerhalb der
universitären IT-Systemlandschaft ermöglichen. Die Open-Source-Software Midpoint wird auf
Hardware und den virtualisierten Servern des Universitätsrechenzentrum betrieben. Es
werden dazu mindestens drei Umgebungen (für Entwicklung, Test- und Produktivsystem) zur
Verfügung gestellt. Es ist nicht zulässig die Software auf einer Cloud Umgebung des
Auftragnehmers dem Auftraggeber zur Verfügung zu stellen.

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72260000 Dienstleistungen in Verbindung mit Software,
72200000 Softwareprogrammierung und -beratung, 72267000 Software-Wartung und -
Reparatur

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Heidelberg
Land, Gliederung (NUTS): Heidelberg, Stadtkreis (DE125)
Land: Deutschland

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Mannheim
Land, Gliederung (NUTS): Mannheim, Stadtkreis (DE126)
Land: Deutschland

2.1.3. Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 2 100 000,00 EUR

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXR6YYVYMQB#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123
bis 126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der
Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei
ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen
Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind im
Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe
ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß §
126b BGB zu übermitteln.
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Es
gelten die zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details

zu den Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen
zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte
EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen
Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind im
Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe
ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß §
126b BGB zu übermitteln.
Betrug: Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126
GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der
Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei
ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Korruption: Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis
126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der
Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei
ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Es gelten die zwingenden bzw.
fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen
sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit
Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in
Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Es gelten die zwingenden bzw.
fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen
sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit
Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in
Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Es gelten
die zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu
den Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu
entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte
EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen
Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind im
Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe
ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß §
126b BGB zu übermitteln.
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen
Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind im
Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe
ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß §
126b BGB zu übermitteln.
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen
Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind im
Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe
ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß §
126b BGB zu übermitteln.
Zahlungsunfähigkeit: Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§
123 bis 126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind im Abschnitt

EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die
vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB
zu übermitteln.
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Es gelten die zwingenden
bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den
Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu
entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte
EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen
Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind im
Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe
ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß §
126b BGB zu übermitteln.
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Es gelten
die zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu
den Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu
entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte
EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen
Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind im
Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe
ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß §
126b BGB zu übermitteln.
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Es
gelten die zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details
zu den Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen
zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte
EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Es gelten die
zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den
Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu
entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte
EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Es gelten die
zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den
Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu
entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte
EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Es gelten die
zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den
Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu
entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte
EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Es gelten die
zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Details zu den
Ausschlussgründen sind im Abschnitt EIGENERKLÄRUNG der Vergabeunterlagen zu
entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte
EIGENERKLÄRUNG in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln.

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Vergabeverfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung über Dienstleistungen im
Bereich Identity- und Access-Management
Beschreibung: Die Universität Heidelberg beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung für
Dienstleistungen im Bereich Identity- und Access-Management (IAM) abzuschließen. Ziel
dieser Vereinbarung ist die Beauftragung eines qualifizierten Dienstleisters mit der
Konzeption, Implementierung, Anpassung und Weiterentwicklung einer einheitlichen,
standortübergreifenden und IT-gestützten Lösung zur Verwaltung digitaler Identitäten und
deren Berechtigungen. Das Aufgabengebiet gliedert sich in folgende Bereiche: - Teil A:
Rahmenvereinbarung zur Anpassung der Open-Source-Software - Teil B:
Rahmenvereinbarung über Entwicklungsleistungen - Teil C: Rahmenvereinbarung über
Pflegeleistungen Die Umsetzung muss auf Basis der Open-Source-Software MidPoint des
Herstellers Evolveum s.r.o. erfolgen und soll die automatisierte Pflege, Verteilung und
Verwaltung von Benutzerkonten, Gruppen, Rollen und Berechtigungen innerhalb der
universitären IT-Systemlandschaft ermöglichen. Die Open-Source-Software Midpoint wird auf
Hardware und den virtualisierten Servern des Universitätsrechenzentrum betrieben. Es
werden dazu mindestens drei Umgebungen (für Entwicklung, Test- und Produktivsystem) zur
Verfügung gestellt. Es ist nicht zulässig die Software auf einer Cloud Umgebung des
Auftragnehmers dem Auftraggeber zur Verfügung zu stellen. Durch die Einführung einer
zentralen IAM-Lösung sollen Effizienz, Transparenz und Sicherheit in der Benutzerverwaltung
deutlich erhöht sowie die Anforderungen aus IT-Governance, Datenschutz und Compliance
nachhaltig erfüllt werden. Innerhalb der Rahmenvereinbarung sind insbesondere folgende
Leistungen vorgesehen: - Implementierung, Konfiguration und Anpassung der IAM-Software
MidPoint - Anbindung relevanter Quell- und Zielsysteme - Modellierung von Geschäftsregeln
und -prozessen - Migration von Bestandsdaten und Ablösung bestehender Systeme -
Bereitstellung eines Self-Service-Portals für dezentrale IT-Beauftragte und Administratoren
Teil A - Rahmenvereinbarung zur Anpassung der Open-Source-Software Teil A der
Rahmenvereinbarung umfasst die Initialimplementierung und Anpassung der Open-Source-
Software MidPoint an die technischen und organisatorischen Anforderungen der Universität
Heidelberg. Hierzu zählen insbesondere die Einrichtung der Systemumgebung, die
Anpassung grundlegender Module und Schnittstellen, die Einbindung relevanter Quell- und
Zielsysteme sowie die Erstellung der erforderlichen technischen und betrieblichen
Dokumentation. Ziel ist die Bereitstellung einer funktionsfähigen IAM-Grundplattform als Basis
für den weiteren Ausbau im Rahmen der Entwicklungs- und Pflegeleistungen. Teil B -
Rahmenvereinbarung über Entwicklungsleistungen Der weitere Ausbau bezieht sich auf den
Ausbau und die Weiterentwicklung des Identity- und Access-Managements der Universität
Heidelberg auf Basis der Open-Source-Software MidPoint (Evolveum s.r.o.). Dieser
Leistungsbereich bildet Teil B der Rahmenvereinbarung und umfasst die Bereitstellung von
Entwicklungs- und Implementierungsleistungen, insbesondere zur Einführung neuer
Funktionen, Anpassung bestehender Module sowie zur fortlaufenden Optimierung der
technischen und prozessualen Komponenten der IAM-Lösung. Dazu zählen unter anderem: -
Prozessberatung, Consulting, Implementierung neuer Use Cases sowie Unterstützung im
laufenden Betrieb, - Erstellung von Migrationskonzepten, Migration von LDAP-Systemen,
Entwicklung von Daten- und Rollenkonzepten sowie Beratung zu Joiner-Mover-Leaver-
Prozessen, - Erweiterung des Benutzerinterfaces mit zusätzlichen Funktionen und Prozessen.
Die hier genannten Leistungen sind nicht abschließend; sie dienen als beispielhafte
Beschreibung der innerhalb von Teil B möglichen Entwicklungs- und Anpassungsaufgaben.

Diese Leistungen können nach Ablauf der ersten sechs Monate bei Bedarf im Rahmen der
Rahmenvereinbarung abgerufen werden. Die konkreten Abrufe erfolgen abhängig vom
jeweiligen Bedarf und beziehen sich auf Leistungen aus dem beschriebenen Themenbereich
des Identity- und Access-Managements. Teil C - Rahmenvereinbarung über Pflegeleistungen
Teil C der Rahmenvereinbarung umfasst die laufende Pflege und Wartung der auf Basis von
MidPoint implementierten IAM-Lösung. Ziel ist die Sicherstellung eines stabilen und
kontinuierlich funktionsfähigen Betriebs sowie die Einspielung von Updates, Fehlerkorrekturen
und sicherheitsrelevanten Anpassungen. Die Beauftragung einzelner Leistungen aus den
oben beschriebenen Teilen A, B und C der Rahmenvereinbarung erfolgt bedarfsbezogen und
projektabhängig durch den Auftraggeber im Rahmen der jeweils geltenden
Vertragsbedingungen. Die Universität Heidelberg legt besonderen Wert auf eine enge
Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer, um eine zukunftssichere, skalierbare und wartbare
Lösung zu etablieren, die den komplexen Anforderungen einer modernen Forschungs- und
Bildungseinrichtung gerecht wird. Für die maximal Laufzeit von 48 Monaten wird ein
geschätztes Auftragsvolumen in Höhe von ca. 1.400.000 EUR (netto) für die komplette
Rahmenvereinbarung zugrunde gelegt. Der Auftraggeber behält sich vor, das geschätzte
Auftragsvolumen optional, um bis zu 50 % auf 2.100.000 EUR netto zu erhöhen. Dies
bedeutet, dass die Rahmenvereinbarung endet, sobald das maximale Auftragsvolumen
erreicht ist oder mit Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit von 48 Monaten - je nachdem,
welches Ereignis zuerst eintritt. Die angegebenen Werte dienen der Orientierung und Planung
und stellen keine verbindliche Abnahmeverpflichtung dar.
Interne Kennung: Uni-HD.2025.1591_RV_Dienstleistungen_Identity_
und_Access_Management_URZ

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72260000 Dienstleistungen in Verbindung mit Software,
72200000 Softwareprogrammierung und -beratung, 72267000 Software-Wartung und -
Reparatur

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Heidelberg
Land, Gliederung (NUTS): Heidelberg, Stadtkreis (DE125)
Land: Deutschland

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Mannheim
Land, Gliederung (NUTS): Mannheim, Stadtkreis (DE126)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 1 Jahr

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Die Rahmenvereinbarung wird zunächst für eine
Dauer von einem Jahr geschlossen. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich die Vereinbarung
automatisch um jeweils ein weiteres Jahr. Die Kündigung hat jeweils spätestens drei Monate
vor Ablauf der laufenden Vertragsperiode schriftlich zu erfolgen. Die Verlängerung erfolgt
höchstens dreimal. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt somit vier Jahre. Bitte beachten Sie,

dass die Laufzeit der Rahmenvereinbarung maßgeblich für alle auf ihrer Grundlage
geschlossenen Verträge ist. Dies bedeutet insbesondere, dass gegebenenfalls
abgeschlossene Softwarepflegeverträge parallel zur Laufzeit der Rahmenvereinbarung laufen
und spätestens mit deren Ende ebenfalls auslaufen.

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Bieterfragen innerhalb der Angebotsfrist (Informationspflicht) Damit
sichergestellt ist, dass erbetene zusätzliche Informationen allen Interessenten noch rechtzeitig
zur Verfügung gestellt werden können, müssen Bieterfragen spätestens innerhalb der oben
unter Abschnitt Fristen des Vergabeverfahrens angegebenen Frist über den Projektraum des
Vergabemarktplatzes Baden-Württemberg (VMP) in der Rubrik: Kommunikation eingereicht
werden. Für die komplette Kommunikation zwischen Bietern und der Vergabestelle wird auf
den Bereich Kommunikation im Projektraum des Vergabemarktplatzes Baden-Württemberg
verwiesen; insbesondere werden an dieser Stelle Bieterfragen und deren Beantwortung durch
die Vergabestelle veröffentlicht. Die Beantwortung der eingegangenen Bieterfragen und
Informationen der Vergabestelle erfolgen über den Vergabemarktplatz Baden-Württemberg;
siehe hierzu Abschnitt Kommunikation . Die Bieter sind verpflichtet, sich regemäßig bis zum
Ende der Angebotsfrist selbst über etwaige zusätzliche Informationen oder Änderungen zu
informieren (Holschuld des Bieters). Die für dieses Vergabeverfahren freigeschalteten und
somit registrierten Bieter werden automatisch über neue Informationen oder Änderungen
durch die Vergabestelle informiert.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eintragung in einem Handelsregister Der
Wirtschaftsteilnehmer ist in den einschlägigen Handelsregistern seines
Niederlassungsmitgliedstaats verzeichnet;

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Spezifischer Jahresumsatz Der spezifische
Jahresumsatz des Wirtschaftsteilnehmers in dem vom Auftrag abgedeckten Geschäftsbereich
betrug in der verlangten Anzahl von Geschäftsjahren: Jeweils pro Jahr: 350.000 EUR
(Anzugebende Jahre: 2022, 2023, 2024) Gründung des Wirtschaftsteilnehmers Sind die
Informationen zum spezifischen Umsatz nicht für den gesamten vorgegebenen Zeitraum
erhältlich, geben Sie bitte an, an welchem Datum das Unternehmen des
Wirtschaftsteilnehmers gegründet wurde oder seine Tätigkeit aufgenommen hat.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Andere wirtschaftliche und finanzielle Anforderungen
Der Wirtschaftsteilnehmer hat eine Haftpflichtversicherung in angemessener Höhe,
mindestens aber mit einer Deckungssumme von: - 2.500.000 EUR für Personenschäden -
1.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden pro Schadensfall abgeschlossen. Die

Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres beträgt das 2-fache der
vereinbarten Versicherungssumme.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Ausführung von Dienstleistungen der genannten Art Im
Bezugszeitraum hat der Wirtschaftsteilnehmer mind. die folgenden wesentlichen
Dienstleistungen der genannten Art ausgeführt. Die nachfolgenden Referenzanforderungen
sind nicht kumulativ im Sinne voneinander unabhängiger Referenzprojekte zu verstehen.
Referenzprojekte, die die Anforderungen mehrerer Abschnitte erfüllen, können mehrfach
berücksichtigt werden. o Der Bieter hat mindestens drei in den letzten drei Jahren (2022-2024)
durchgeführte Identity- und Access-Management-(IAM)-Projekte (User-Management) mit
einem Auftragsvolumen von jeweils mindestens 200.000 EUR für
Implementierungsdienstleistungen nachzuweisen. Davon müssen mindestens zwei
Referenzprojekte jeweils mehr als 10.000 verwaltete Benutzerkonten umfassen. o Der Bieter
hat mindestens zwei in den letzten drei Jahren erfolgreich abgeschlossene Referenzprojekte
nachzuweisen, die in Art und Umfang mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind.
Die Vergleichbarkeit setzt voraus, dass die Projekte unter Einsatz der Evolveum-MidPoint-
Technologie umgesetzt wurden und mindestens drei der nachfolgend genannten
Leistungsbestandteile Gegenstand der Leistungserbringung waren: o Lifecycle Management
der Identitäten o Ablösung Altsystem o Konzept, Umsetzung LDAP-Anbindungen und
Personenstammdaten o Anbindung Microsoft Active Directory o Unterstützung Role-Based
Access Control (RBAC) o Statistik & Reporting

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl Die
durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Wirtschaftsteilnehmers und die Zahl seiner
Führungskräfte in den letzten drei Jahren beliefen sich auf: o Der Wirtschaftsteilnehmer muss
über ausreichende personelle Kapazitäten im IAM-Umfeld verfügen, um die ausgeschriebenen
Leistungen ordnungsgemäß und parallel zu weiteren Projekten erbringen zu können. Der
Bieter hat hierzu die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl im IAM-Umfeld der letzten
drei Geschäftsjahre anzugeben.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Als Unterauftrag vergebener Anteil Der
Wirtschaftsteilnehmer beabsichtigt, unter Umständen folgenden Teil (Prozentsatz) des
Auftrags als Unterauftrag zu vergeben.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen für die Qualitätskontrolle
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische Fachkräfte oder technische Stellen für die
Qualitätssicherung Der Wirtschaftsteilnehmer kann - insbesondere für die Qualitätssicherung -
auf folgende technische Fachkräfte oder technische Stellen zurückgreifen. Der Bieter muss
über mindestens drei erfahrene Midpoint-Consultants verfügen, die über nachweislichen
Kenntnisse und praktische Erfahrung in der Implementierung, Konfiguration und Betreuung
von Midpoint-Systemen verfügen. Der Nachweis ist durch eine anonymisierte
Qualifikationsübersicht oder eine Eigenerklärung zu erbringen, aus der hervorgeht: - Funktion
und Qualifikation der vorgesehenen Fachkräfte, - Art und Umfang der ausgeübten Tätigkeiten
im Rahmen früherer Projekte, - Beschreibung von mindestens drei relevanten Projekten, an
denen die genannten Fachkräfte maßgeblich mitgewirkt haben (je Projekt: Kurzbeschreibung,

Zeitraum, Aufgaben, ggf. Auftraggeber Branche, ohne personenbezogene oder vertrauliche
Angaben). Die Darstellung kann anonymisiert erfolgen; Namen einzelner Mitarbeiter sind nicht
erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedarf ergänzende Nachweise anzufordern.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen für die Qualitätskontrolle
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische Ausrüstungen und Maßnahmen zur
Qualitätssicherung Der Wirtschaftsteilnehmer wendet folgende technische Ausrüstungen und
Maßnahmen zur Qualitätssicherung an und verfügt über entsprechende Untersuchungs- und
Forschungsmöglichkeiten. Im Rahmen der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist
anzugeben, ob der Bieter über eine aktuell gültige Zertifizierung im Bereich
Informationssicherheit verfügt. Als geeignete Zertifizierungen gelten insbesondere: - ISO/IEC
27001, - BSI IT-Grundschutz, - TISAX - oder eine gleichwertige Zertifizierung, die ein
vergleichbares Niveau an Informationssicherheit nachweist. Diese Anforderung dient dem
Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.
Der entsprechende Nachweis (z. B. Kopie des Zertifikats oder gleichwertige Unterlagen) ist
dem Angebot beizufügen. Eine Zertifizierung gilt als gleichwertig, wenn sie den Aufbau und
den laufenden Betrieb eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) zum
Gegenstand hat, insbesondere unter Berücksichtigung des Plan-Do-Check-Act-Zyklus, eines
systematischen Risikomanagements, des Schutzes vertraulicher Informationen sowie der
Umsetzung technischer, physischer und administrativer Sicherheitskontrollen. Ein
Gütezeichen kann nur anerkannt werden, wenn es - die relevanten Merkmale der Leistung
objektiv bewertet, - nach öffentlich zugänglichen, nichtdiskriminierenden Kriterien vergeben
wird, - von einer unabhängigen Stelle entwickelt und kontrolliert wird, - allen interessierten
Unternehmen offensteht, - sich auf die ausgeschriebene Produktkategorie bezieht und - auf
Anforderungen beruht, die von einem Dritten festgelegt wurden, auf den das Unternehmen,
das die Zertifizierung erwirbt, keinen maßgeblichen Einfluss ausüben konnte. Sofern keine
formale Zertifizierung vorliegt, können gleichwertige Nachweise berücksichtigt werden, sofern
diese - durch objektive und prüffähige Unterlagen belegt sind und - zusätzlich durch eine
fachliche Stellungnahme oder geeignete Prüfzeugnisse einer unabhängigen, entsprechend
qualifizierten sachverständigen Stelle abgesichert werden, die - soweit für den jeweiligen
Prüfgegenstand verfügbar - akkreditiert ist oder nachweislich eine gleichwertige Qualifikation
aufweist. Die sachverständige Stelle hat in ihrer Stellungnahme zu bestätigen, dass sie über
die erforderliche Fachkunde zur Beurteilung der Vergleichbarkeit von
Informationssicherheitsmanagementsystemen verfügt. Die Fachkunde ist in der
Stellungnahme kurz darzulegen (z. B. durch Angabe einer bestehenden Akkreditierung, einer
Tätigkeit als ISO/IEC-27001- oder IT-Grundschutz-Auditor oder durch vergleichbare
Qualifikation und Erfahrung in der Auditierung einschlägiger
Informationssicherheitsstandards). Die Stellungnahme muss bestätigen, dass die vorgelegten
Unterlagen hinsichtlich Struktur und Sicherheitsniveau mit den genannten Zertifizierungen
vergleichbar sind. Bloße Eigenerklärungen des Bieters, rein interne Konzepte oder
ausschließlich vertragliche Regelungen (z. B. technische und organisatorische Maßnahmen -
TOMs) ohne entsprechende externe Absicherung gelten nicht als ausreichender Nachweis der
Eignung. Ein laufender Zertifizierungsprozess oder eine bloße Absicht zur Erlangung einer
Zertifizierung stellt für sich genommen keinen gleichwertigen Nachweis im Sinne dieser
Anforderung dar. Die Eignungsleihe gemäß § 47 VgV ist grundsätzlich zulässig. Hinsichtlich
der Anforderungen an die Informationssicherheit gilt jedoch, dass der Nachweis (Zertifizierung
oder gleichwertiger Nachweis) bei dem Unternehmen vorliegen muss, das die
sicherheitskritischen Leistungen tatsächlich ausführt, insbesondere Tätigkeiten mit -
administrativem Zugriff auf die IAM-Produktivumgebung, - sicherheitsrelevanten
Konfigurationen, - Migrationen mit produktiven Identitätsdaten oder - Entwicklung und Wartung

von Software. Ein allgemeiner Ausschluss der Eignungsleihe ist nicht vorgesehen; eine
Einschränkung erfolgt ausschließlich tätigkeitsbezogen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Gesamtwertungspreis brutto
Beschreibung: Gesamtwertungspreis brutto Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem
niedrigsten Gesamtwertungspreis unter allen gültigen und wertbaren Angeboten erteilt. Im
Falle eines Gleichstands entscheidet das Losverfahren. Die Ermittlung des
Gesamtwertungspreises ergibt sich aus Abschnitt 4 der Vergabeunterlagen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100,00

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 03/02/2026 23:59:59 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice
/CXR6YYVYMQB/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YYVYMQB

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice
/CXR6YYVYMQB
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 13/02/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 36 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nachforderung Eignungsnachweise Zum Nachweis der Eignung
des Bieters wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung ( European
Single Procurement Document ) verlangt. Mit dieser Eigenerklärung entfällt die Vorlage von
Nachweisen mit Abgabe seines Angebotes. Der öffentliche Auftraggeber kann jedoch trotz
Übermittlung der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung Bewerber oder Bieter jederzeit
während des Verfahrens auffordern, sämtliche oder einen Teil der aus der Eigenerklärung
geforderten Unterlagen beizubringen, wenn dies zur angemessenen Durchführung des
Verfahrens erforderlich ist. Mindestens jedoch muss der Bieter oder Bewerber an den der
Auftrag vergeben werden soll, alle geforderten Unterlagen der Eigenerklärung vor
Zuschlagserteilung vorlegen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 13/02/2026 10:05:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit

Ort des Eröffnungstermins: Es findet keine öffentliche Submission statt.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es gelten die Bedingungen der Vergabe- und
Vertragsunterlagen sowie des Leistungsverzeichnisses.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium
Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Hinweise für die Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens Gemäß § 160 Absatz 1 GWB leitet die Vergabekammer ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist nach § 160 Absatz 2 GWB jedes
Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und
eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
droht. Der Antrag ist nach § 160 Absatz 3 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den
geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt
unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Universität
Heidelberg
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Universität Heidelberg

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Universität Heidelberg
Registrierungsnummer: 08-A3529-39
Postanschrift: Seminarstr. 2
Stadt: Heidelberg

Postleitzahl: 69117
Land, Gliederung (NUTS): Heidelberg, Stadtkreis (DE125)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabstelle
E-Mail: vergabe@zuv.uni-heidelberg.de
Telefon: +49 6221-5412452
Fax: +49 6221-541612220
Internetadresse: http://www.zuv.uni-heidelberg.de/finanzen/beschaffung/index.html
Profil des Erwerbers: http://www.zuv.uni-heidelberg.de/finanzen/beschaffung/index.html
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium
Karlsruhe
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Referat 15 Vergabekammer
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721926-8730
Fax: +49 721926-3985
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

10. Änderung

Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung
:
b0d7204d-4794-4b98-a7c3-4565d1612f31-01
Hauptgrund für die Änderung

:
Aktualisierte Informationen
Beschreibung
:
Die Vergabeunterlagen wurden aktualisiert, um einzelne Eignungsanforderungen klarstellend
zu präzisieren, insbesondere im Hinblick auf Nachweise der Informationssicherheit,
Referenzanforderungen sowie wirtschaftliche und personelle Leistungsfähigkeit. In diesem
Zusammenhang wurde auch die Angebotsfrist angepasst.

10.1. Änderung
Abschnittskennung: PROCEDURE
Beschreibung der Änderungen: Die Vergabeunterlagen wurden in mehreren Punkten präzisiert
und angepasst. Die Anforderungen an den Nachweis der Informationssicherheit wurden
klarstellend überarbeitet. Neben den benannten Zertifizierungen (z. B. ISO/IEC 27001, BSI IT-
Grundschutz, TISAX) werden nun auch gleichwertige Nachweise anerkannt, sofern diese
durch objektive und prüffähige Unterlagen belegt und zusätzlich durch eine fachliche
Stellungnahme oder geeignete Prüfzeugnisse einer unabhängigen, entsprechend qualifizierten
sachverständigen Stelle abgesichert sind. Die Referenzanforderungen wurden zur besseren
Verständlichkeit und Wettbewerbsoffenheit präzisiert. Insbesondere wurden die zeitlichen
Vorgaben vereinheitlicht, der Maßstab für die Vergleichbarkeit von Referenzen näher
beschrieben sowie klargestellt, dass einzelne Referenzprojekte mehrere Anforderungen
gleichzeitig erfüllen können. Darüber hinaus wurden die Anforderungen an den spezifischen
Jahresumsatz sowie an die personellen Kapazitäten des Auftragnehmers klarstellend
angepasst. Aufgrund der vorgenommenen Änderungen wurde die Angebotsfrist verlängert.
Änderung der Auftragsunterlagen am: 20/01/2026

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: e264479b-9540-4b8c-9ea0-e91953935498 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 20/01/2026 15:27:23 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 15/2026
Datum der Veröffentlichung: 22/01/2026

Referenzen:
https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YYVYMQB
https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YYVYMQB/documents
https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx
http://www.zuv.uni-heidelberg.de/finanzen/beschaffung/index.html
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202601/ausschreibung-47905-2026-DEU.txt

 
 
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